Niko Kovač bleibt bis 2029 bei Borussia Dortmund: Kroatischer Trainer erhält langfristiges Vertrauen
Von Kroatien News Redaktion·13. Oktober 2026 um 14:46

Borussia Dortmund setzt weiter auf Niko Kovač. Der Bundesligist hat den Vertrag mit dem kroatischen Cheftrainer vorzeitig bis zum 30. Juni 2029 verlängert. Damit bekennt sich der BVB langfristig zu einem Trainer, der die Mannschaft nach einer schwierigen Phase stabilisiert und zurück in die Spitzengruppe der Bundesliga geführt hat.
Auch Kovačs Bruder Robert, der als Co-Trainer arbeitet, und Co-Trainer Filip Tapalović bleiben dem Verein bis 2029 erhalten. Die Verlängerung betrifft damit nicht nur den Cheftrainer, sondern einen wesentlichen Teil seines Trainerteams.
Vom elften Tabellenplatz zurück in die Champions League
Als Kovač im Februar 2025 das Traineramt in Dortmund übernahm, befand sich der Verein in einer sportlich schwierigen Situation. Der BVB stand in der Bundesliga lediglich auf Rang elf und musste um die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb bangen.
Unter dem Kroaten gelang eine bemerkenswerte Aufholjagd. Mit einem starken Saisonendspurt sicherte sich Dortmund am letzten Spieltag der Saison 2024/25 doch noch einen Champions-League-Platz. In der darauffolgenden Spielzeit führte Kovač die Mannschaft auf den zweiten Tabellenplatz. Mit 73 Punkten erreichte Dortmund dabei eine der besten Bundesliga-Saisons seiner Vereinsgeschichte.
Diese Entwicklung überzeugte die Verantwortlichen davon, den eingeschlagenen Weg mit Kovač fortzusetzen.
BVB lobt Entwicklung und Zusammenhalt
Sportgeschäftsführer Lars Ricken begründete die Vertragsverlängerung mit der kontinuierlichen Entwicklung der Mannschaft und dem hohen Ansehen, das Kovač innerhalb des Vereins genieße. Die Entscheidung sei ein klares Zeichen für Kontinuität und Stabilität.
Auch Geschäftsführer Carsten Cramer hob die enge Verbindung zwischen Kovač, seinem Trainerteam und der sportlichen Führung hervor. Der Verein sieht in der Zusammenarbeit eine wichtige Grundlage, um die sportlichen Ziele der kommenden Jahre zu erreichen.
Kovač selbst betonte, dass gemeinsam eine klare Richtung für die sportliche Entwicklung festgelegt und wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen worden seien. Zugleich machte er deutlich, dass sich die Mannschaft nicht mit dem bisher Erreichten zufriedengeben dürfe.
Starke Zahlen unter dem kroatischen Trainer
Auch statistisch fällt die Bilanz des Kroaten positiv aus. Nach Angaben von Borussia Dortmund holte Kovač in seinen ersten 50 Bundesliga-Spielen als Cheftrainer 107 Punkte. Kein anderer BVB-Trainer erreichte in diesem Zeitraum eine bessere Ausbeute.
Zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung weist Kovač in der Bundesliga einen Punkteschnitt von 2,15 pro Spiel auf – Vereinsrekord für einen Dortmunder Cheftrainer. In der Saison 2025/26 kassierte die Mannschaft zudem lediglich 34 Gegentore und blieb in 15 Ligaspielen ohne Gegentreffer.
Die Zahlen unterstreichen, weshalb die Dortmunder Verantwortlichen auf Kontinuität setzen. Kovač hat die Mannschaft nicht nur wieder in die Champions League geführt, sondern auch eine Grundlage für weitere sportliche Fortschritte geschaffen.
Kroatischer Trainer mit langfristiger Perspektive
Für Kovač bedeutet der neue Vertrag die Möglichkeit, seine Arbeit in Dortmund über mehrere Jahre fortzusetzen. Der 54-Jährige hatte zuvor unter anderem den FC Bayern München, Eintracht Frankfurt, den VfL Wolfsburg und AS Monaco trainiert. Mit Eintracht Frankfurt gewann er 2018 den DFB-Pokal, mit Bayern München 2019 die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal.
Nun soll er beim BVB den nächsten Entwicklungsschritt gestalten. Die Vertragsverlängerung bis 2029 verschafft ihm dafür Planungssicherheit – und zeigt, dass Dortmund die sportliche Entwicklung unter dem kroatischen Trainer langfristig fortsetzen möchte.
Für den BVB geht es dabei nicht allein um kurzfristige Ergebnisse. Der Verein will sich dauerhaft in der Bundesliga-Spitzengruppe etablieren und auch in der Champions League konkurrenzfähig bleiben. Kovač erhält dafür das Vertrauen, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit seinem Trainerteam weiterzugehen.
Foto: Wikimedia Commons / Werner100359 (CC BY-SA 4.0)



