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Slowene hilft bei Großbrand auf Brač: „Es war schrecklich – ich musste einfach helfen“

Von Kroatien News Redaktion·19. September 2026 um 07:37

Slowene hilft bei Großbrand auf Brač: „Es war schrecklich – ich musste einfach helfen“

Ein Urlaub auf der kroatischen Insel Brač wurde für einen slowenischen Touristen plötzlich zu einem gefährlichen Einsatz. Während eines der größten Brände der vergangenen Zeit auf der Insel kämpfte er gemeinsam mit den Einsatzkräften gegen die Flammen.

Der Mann war eigentlich im Urlaub auf Brač. Als sich das Feuer jedoch immer weiter ausbreitete und die Situation zunehmend bedrohlich wurde, wollte er nicht einfach zusehen. Statt seinen Urlaub fortzusetzen, entschied er sich, den Menschen vor Ort zu helfen.

Urlauber wird zum Helfer

Das Feuer entwickelte sich zu einem gewaltigen Brand und breitete sich über große Flächen der Insel aus. Starker Wind erschwerte die Löscharbeiten zusätzlich und trieb die Flammen immer wieder weiter.

Der Slowene befand sich während des Brandes auf der Insel und bekam die dramatische Situation unmittelbar mit. Für ihn war schnell klar, dass er helfen wollte.

„Es war schrecklich. Ich musste einfach helfen“, schilderte er später seine Erfahrungen.

Gemeinsam mit anderen Helfern und den Feuerwehrleuten unterstützte er die Löscharbeiten und versuchte, die Ausbreitung des Feuers einzudämmen.

Flammen bedrohten weite Teile der Insel

Der Brand auf Brač hatte sich zu einem der schwersten Feuerereignisse der vergangenen Jahre entwickelt. Große Flächen wurden von den Flammen erfasst, während Feuerwehrleute aus verschiedenen Teilen Kroatiens zur Unterstützung auf die Insel geschickt wurden.

Neben den zahlreichen Einsatzkräften kamen auch Löschflugzeuge zum Einsatz. Die Luftunterstützung war angesichts der Größe des Brandgebietes und des teilweise schwer zugänglichen Geländes besonders wichtig.

Für die Bewohner und Urlauber auf Brač bedeutete der Brand eine enorme Belastung. Rauch war über weite Entfernungen sichtbar, während sich die Lage je nach Windrichtung immer wieder veränderte.

„Ich konnte nicht einfach zuschauen“

Für den slowenischen Urlauber war die Entscheidung zu helfen offenbar eine Selbstverständlichkeit.


Obwohl er selbst nicht aus Kroatien stammt und eigentlich zum Urlaub auf der Insel war, wollte er angesichts der Situation nicht untätig bleiben. Die dramatischen Bilder und die unmittelbare Gefahr hätten ihn dazu gebracht, sich den Helfern anzuschließen.

Damit wurde aus einem normalen Urlaub plötzlich ein außergewöhnliches Erlebnis, das er vermutlich nicht vergessen wird.

Große Solidarität während des Brandes

Während die Feuerwehrleute gegen die Flammen kämpften, zeigte sich auf Brač eine große Hilfsbereitschaft. Einwohner, Urlauber und freiwillige Helfer unterstützten die Einsatzkräfte auf unterschiedliche Weise.

Gerade bei großen Wald- und Vegetationsbränden sind neben professionellen Feuerwehrleuten häufig zahlreiche weitere Helfer notwendig. Sie unterstützen beispielsweise bei der Versorgung der Einsatzkräfte oder bei der Absicherung gefährdeter Bereiche.

Der Einsatz des slowenischen Urlaubers steht damit beispielhaft für die Solidarität, die während der schwierigen Stunden auf der Insel zu beobachten war.

Ein Urlaub, den er nicht vergessen wird

Für den Slowenen dürfte der Aufenthalt auf Brač eine Erfahrung gewesen sein, die weit über einen gewöhnlichen Sommerurlaub hinausgeht.

Statt nur Sonne, Meer und Strand zu genießen, erlebte er einen der dramatischsten Brände, die die Insel in den vergangenen Jahren getroffen haben – und entschied sich, selbst mit anzupacken.

Seine Geschichte zeigt zugleich, dass die Folgen eines Großbrandes nicht nur diejenigen betreffen, die dauerhaft auf einer Insel leben. Auch Urlauber können plötzlich mitten in eine solche Situation geraten.

Und während die Feuerwehr weiter gegen die Flammen kämpfte, wurde aus einem slowenischen Urlauber für einige Stunden ein Helfer im Kampf gegen den Brand.

Foto: Index / DVD Supetar

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