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Livaković bleibt bei Barcelona auf der Bank – Flick setzt trotz Verletzung auf Szczęsny

Von Kroatien News Redaktion·17. September 2026 um 14:53

Livaković bleibt bei Barcelona auf der Bank – Flick setzt trotz Verletzung auf Szczęsny

Für den kroatischen Nationaltorhüter Dominik Livaković bleibt die Situation beim FC Barcelona vorerst unverändert. Obwohl Stammtorhüter Joan García im Ligaspiel gegen Real Racing zur Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, erhielt nicht Livaković seine Chance.

Trainer Hansi Flick entschied sich stattdessen für den erfahrenen Polen Wojciech Szczęsny.

Barcelona gewann die Partie am Ende deutlich mit 7:2 und setzte damit seine beeindruckende Serie in der spanischen Liga fort. Für Livaković bedeutete die Begegnung allerdings eine weitere Bestätigung seiner derzeitigen Rolle im Kader.

García muss zur Pause raus

Joan García hatte bis zur Halbzeit zwischen den Pfosten gestanden, musste anschließend aber angeschlagen in der Kabine bleiben. Damit stand Flick vor der Entscheidung zwischen Szczęsny und Livaković.

Der deutsche Trainer entschied sich für den 36-jährigen Polen.

Für den 31-jährigen Kroaten war dies ein deutliches Zeichen: Obwohl der etatmäßige Stammtorhüter nicht weiterspielen konnte, blieb Livaković zunächst nur die Ersatzrolle.

Szczęsny patzt – und bleibt trotzdem vor Livaković

Besonders bemerkenswert wurde die Entscheidung in der 65. Minute.

Szczęsny leistete sich im eigenen Strafraum einen schweren Fehler. Der polnische Torhüter zögerte bei einem Abspiel, verlor den Ball an Yassir Zabiri und musste anschließend mit ansehen, wie der Angreifer den Ball zum zwischenzeitlichen 2:4 ins Tor schob.

Ein Fehler, der angesichts der Situation durchaus Fragen aufwirft.

Trotzdem änderte sich an der Hierarchie während der Partie nichts. Szczęsny blieb im Tor und Barcelona brachte den deutlichen Sieg letztlich sicher über die Zeit.

Livaković weiterhin Nummer drei

Damit zeichnet sich bei Barcelona weiterhin eine klare Torhüter-Hierarchie ab.

Joan García gilt als erste Wahl von Flick. Dahinter steht Szczęsny, der bereits in der vergangenen Saison wichtige Spiele für die Katalanen bestritten hatte.

Livaković ist aktuell die dritte Option.

Der kroatische Nationaltorhüter war erst in diesem Sommer nach Barcelona gewechselt. Sein Transfer wurde auch mit der langfristigen Planung des Vereins verbunden. Szczęsńys Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, sodass Livaković perspektivisch eine größere Rolle übernehmen könnte.

Bis dahin muss sich der Kroate allerdings gedulden.

Verletzung von García offenbar nicht schwerwiegend

Für Livaković hätte die Verletzung von García theoretisch eine Möglichkeit eröffnen können. Nach ersten Informationen soll die Blessur des 25-jährigen Spaniers allerdings nicht schwerwiegend sein.

Es soll sich vielmehr um Beschwerden handeln, bei denen der Torhüter vorsichtshalber ausgewechselt wurde.

Damit dürfte Livaković kurzfristig nicht automatisch mit einem Einsatz rechnen können.

Für Kroatiens Nationalmannschaft bleibt die Situation interessant

Die Situation in Barcelona ist auch mit Blick auf die kroatische Nationalmannschaft von Bedeutung.

Livaković gehört seit Jahren zu den wichtigsten Torhütern Kroatiens, kommt bei seinem neuen Verein derzeit jedoch nicht auf die gewünschte Spielpraxis. Gleichzeitig entwickeln sich mit Dominik Kotarski und weiteren Torhütern Alternativen.

Für Livaković geht es deshalb nicht nur um seine Position bei Barcelona, sondern auch darum, langfristig ausreichend Spielminuten zu sammeln.

Sein Wechsel nach Barcelona war mit der Perspektive verbunden, zunächst eine Rolle hinter García und Szczęsny einzunehmen. Sollte sich die Situation wie geplant entwickeln, könnte sich diese Hierarchie im kommenden Jahr verändern.


Derzeit bleibt nur Geduld

Der Auftritt gegen Real Racing hat jedenfalls gezeigt, dass Flick auch bei einem Ausfall von García zunächst auf Szczęsny vertraut.

Dass der Pole dabei einen folgenschweren Fehler machte, änderte an der Entscheidung nichts.

Für Livaković bedeutet das: Die Tür zu mehr Einsatzzeit ist noch nicht aufgegangen. Der Kroate muss weiter auf seine Chance warten – und gleichzeitig im Training zeigen, dass er bereit ist, wenn sie sich bietet.

Barcelona gewann zwar souverän mit 7:2, doch für Livaković war es trotz der Verletzung des Stammtorhüters erneut ein Abend auf der Bank.


Foto: Wikimedia Commons


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