
Zagreb/Sarajevo. Mit einem neuen bilateralen Grenzabkommen zwischen Kroatien und Bosnien-Herzegowina zeichnet sich ein bemerkenswerter Wandel an der südöstlichen Außengrenze der Europäischen Union ab. Die Regierung in Zagreb hat beschlossen, Bosnien-Herzegowina in erheblichem Umfang entgegenzukommen und die Zahl der Grenzübergänge deutlich auszuweiten – ein Schritt, der nach Einschätzung von Beobachtern einen Präzedenzfall innerhalb der bisherigen EU-Grenzpolitik darstellt. Kern des Abkommens ist die geplante Erweiterung der Grenzinfrastruktur für den Waren-...




